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Kriterien bei der Schlafsackauswahl

Bevor Sie sich für einen Schlafsack entscheiden, sollten Sie sich über den Einsatz klar werden. Das oberste Kriterium beim Kauf dürfte der Temperaturbereich sein, der bei den Angaben vom Komfort- bis zum Extrembereich reicht.

  • Komforttemperatur T comf: Dieser Wert wird für eine “Standard-Frau” (25 Jahre, 60 kg, 1,60 m) errechnet, die gerade noch nicht friert.
  • Grenztemperatur T lim: Dieser Wert wird für einen “Standard-Mann” (25 Jahre, 70 kg, 1,73 m) berechnet, der gerade noch nicht friert.
  • Extremtemperatur T ext: Dieser Wert wird für eine “Standard-Frau” (25 Jahre, 60 kg, 1,60 m) unter starker Kältebelastung berechnet. Hier besteht erhöhtes Risiko der Unterkühlung.

Egal, ob man einen Urlaub im Zelt am Campingplatz verbringt oder bei einer Wanderung im Freien übernachten möchte: Ein Schlafsack gehört zur Grundausrüstung eines jeden Outdoor-Begeisterten. Sämtliche am Markt erhältlichen Modelle zeichnen sich heutzutage durch ein relativ geringes Gewicht und eine hohe Isolationsfähigkeit aus. Die Auswahl an unterschiedlichen Schlafsäcken ist groß. Im Folgenden erläutern wir Ihnen, welcher Schlafsack für Sie geeignet ist.


Mumienschlafsäcke

Freie Räume im Schlafsack kann der Körper nur schwer erwärmen. Merkmal des Mumienschlafsacks ist seine Form: Diese ist dem Umriss eines liegenden Menschen nachempfunden. Somit ist der Schlafsack an den Beinen enger geschnitten und bietet folglich eine optimale Wärmespeicherung. Zu empfehlen ist der Mumienschlafsack besonders für den häufigen Einsatz bei niedrigen Temperaturen.


Deckenschlafsäcke

Der Deckenschlafsack bietet das größte Raumangebot. Da er einen Reißverschluss besitzt, der über drei Seiten reicht, kann man den Schlafsack öffnen und so auch als Decke nutzen. Gerade in lauen Sommernächten bietet diese Belüftungsmöglichkeit viel Komfort. Ein weiterer Pluspunkt ist, dass zwei Deckenschlafsäcke mit identischem Reißverschluss gekoppelt werden können. Auf diese Art und Weise erhält man einen Schlafsack, in dem zwei Personen Platz finden.


Hüttenschlafsäcke

Hüttenschlafsäcke sind vielfältige Begleiter: Sie können entweder als Inlett für Schlafsäcke, als Unterlage bei Übernachtungen auf Hütten oder für Übernachtungen im Freien in lauen Sommernächten verwendet werden. Hüttenschlafsäcke verbessern, als Inlett verwendet, die Isolationswirkung des "eigentlichen" Schlafsacks. Gleichzeitig beugt er einer Verschmutzung der Schlafsack-Innenseite vor und verhindert so, dass der Schlafsack zu oft gewaschen werden muss. Darüber hinaus ist ein Hüttenschlafsack aus hygienischen Gründen in zahlreichen Alpenvereinshütten und Jugendherbergen vorgeschrieben. So hat man immer ein frisches Bett. Ein Hüttenschlafsack alleine schützt jedoch nicht ausreichend vor niedrigen Temperaturen.


Füllmaterial


Daune

Da Daunen ein reines Naturmaterial sind, zeichnen sie sich durch ein sehr angenehmes Schlafklima aus: Daunen nehmen die Körperfeuchtigkeit direkt auf und geben Sie nicht - wie etwa andere Materialien - nach außen ab. Außerdem sind Daunenschlafsäcke sehr langlebig und strapazierfähig. Sie vereinen geringe Packmaße mit geringem Gewicht. Diese Vorteile schlagen sich jedoch auch im Preis nieder: Daunen-Schlafsäcke sind in der Regel teurer als vergleichbare Modelle aus Kunstfasern. Um die positiven Eigenschaften zu erhalten, muss der Daunenschlafsack außerdem regelmäßig gelüftet und getrocknet werden. Sonst kann es gerade beim Einsatz in längeren Feuchtperioden zu Klumpenbildung bei den Daunen kommen. Die Folge: Nasse Daunen haben nur noch ein Drittel der ursprünglichen Isolationswirkung. Zu beachten ist auch, dass Daunen eine längere Trocknungzeit als Kunstfasern haben.


Kunstfaser

Kunstfaserschlafsäcke werden aus Polyester hergestellt. Die Vorteile der Kunstfaser sind vielfältig: Kunstfaserschlafsäcke sind pflegeleichter und benötigen selbst bei hoher Luftfeuchtigkeit keine Lüftung, um funktionsfähig zu bleiben. Zudem sind Kunstfaserschlafsäcke meist günstiger. Wichtiges Kriterium für die Beurteilung der Qualität des Schlafsackes ist die Behandlung der Kunstfaser: Kunstfasern werden stets mit Silikon versiegelt, um ein Brechen oder Verklumpen des Materials zu verhindern. Je hochwertiger dies geschieht, desto robuster ist auch das Produkt. Andererseits muss man bei Kunstfasern Abstriche hinsichtlich Packvolumen, Gewicht und Schlafklima in Kauf nehmen. Bei der Wahl des Materials ist also stets ein Kompromiss gefragt. Bei Einsatz in extremen Wetterbedingungen, wie etwa bei hoher Luftfeuchtigkeit oder an Wintertagen, hat ein Kunstfaserschlafsack jedoch einen klaren Vorteil. Für eine gute Wärmeleistung sollte der Kunstfaserschlafsack aus mehreren Lagen bestehen. Auch bei Kunstfaserschlafsäcken wird das Füllvolumen in "ciun" angegeben. Qualitativ hochwertige Kunstfaserschlafsäcke zeichnen sich durch einen ähnlichen cuin-Wert wie Daunenschlafsäcke aus. Auch hier gilt: Ab 550 ciun erhält man eine gute Isolierfähigkeit.


Temperatur

Die Leistungsangaben von Schlafsäcken beruhen auf einer 2005 eingeführten, einheitlichen EU-Norm. Bei den Angaben bzgl. des Temperaturbereichs gibt es seitdem drei unterschiedliche Werte. Jedoch ist zu beachten, dass jede Person ein individuell unterschiedliches Temperaturempfinden hat. Diese Informationen sind also lediglich als Richtwerte zu sehen.

Bei Daunenschlafsäcken werden standardmäßig mehrere Leistungsangaben gemacht:
<ul>

<li> Komfortbereich T comf: Dieser Wert beruht auf dem Temperaturempfinden einer "Norm-Frau" (25 Jahre, 60 kg, 1,60 m).
<li> Grenzbereich T lim: Dieser Wert beruht auf dem Temperaturempfinden eines "Norm-Manns" (25 Jahre, 70 kg, 1,73 m).
<li>Extrembereich T ext: Dieser Wert wird für eine "Norm-Frau" (25 Jahre, 60 kg, 1,60 m) unter starker Kältebelastung berechnet. Da es bei diesem Wert darum geht, eine bevorstehende Unterkühlung zu verhindern, sollte er nicht zur Kaufentscheidung herangezogen werden.

Bevor Sie sich für einen Schlafsack entscheiden, sollten Sie sich über den Einsatz klar werden. Das oberste Kriterium beim Kauf dürfte der Temperaturbereich sein , der bei den Angaben vom... mehr erfahren »
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Kriterien bei der Schlafsackauswahl

Bevor Sie sich für einen Schlafsack entscheiden, sollten Sie sich über den Einsatz klar werden. Das oberste Kriterium beim Kauf dürfte der Temperaturbereich sein, der bei den Angaben vom Komfort- bis zum Extrembereich reicht.

  • Komforttemperatur T comf: Dieser Wert wird für eine “Standard-Frau” (25 Jahre, 60 kg, 1,60 m) errechnet, die gerade noch nicht friert.
  • Grenztemperatur T lim: Dieser Wert wird für einen “Standard-Mann” (25 Jahre, 70 kg, 1,73 m) berechnet, der gerade noch nicht friert.
  • Extremtemperatur T ext: Dieser Wert wird für eine “Standard-Frau” (25 Jahre, 60 kg, 1,60 m) unter starker Kältebelastung berechnet. Hier besteht erhöhtes Risiko der Unterkühlung.

Egal, ob man einen Urlaub im Zelt am Campingplatz verbringt oder bei einer Wanderung im Freien übernachten möchte: Ein Schlafsack gehört zur Grundausrüstung eines jeden Outdoor-Begeisterten. Sämtliche am Markt erhältlichen Modelle zeichnen sich heutzutage durch ein relativ geringes Gewicht und eine hohe Isolationsfähigkeit aus. Die Auswahl an unterschiedlichen Schlafsäcken ist groß. Im Folgenden erläutern wir Ihnen, welcher Schlafsack für Sie geeignet ist.


Mumienschlafsäcke

Freie Räume im Schlafsack kann der Körper nur schwer erwärmen. Merkmal des Mumienschlafsacks ist seine Form: Diese ist dem Umriss eines liegenden Menschen nachempfunden. Somit ist der Schlafsack an den Beinen enger geschnitten und bietet folglich eine optimale Wärmespeicherung. Zu empfehlen ist der Mumienschlafsack besonders für den häufigen Einsatz bei niedrigen Temperaturen.


Deckenschlafsäcke

Der Deckenschlafsack bietet das größte Raumangebot. Da er einen Reißverschluss besitzt, der über drei Seiten reicht, kann man den Schlafsack öffnen und so auch als Decke nutzen. Gerade in lauen Sommernächten bietet diese Belüftungsmöglichkeit viel Komfort. Ein weiterer Pluspunkt ist, dass zwei Deckenschlafsäcke mit identischem Reißverschluss gekoppelt werden können. Auf diese Art und Weise erhält man einen Schlafsack, in dem zwei Personen Platz finden.


Hüttenschlafsäcke

Hüttenschlafsäcke sind vielfältige Begleiter: Sie können entweder als Inlett für Schlafsäcke, als Unterlage bei Übernachtungen auf Hütten oder für Übernachtungen im Freien in lauen Sommernächten verwendet werden. Hüttenschlafsäcke verbessern, als Inlett verwendet, die Isolationswirkung des "eigentlichen" Schlafsacks. Gleichzeitig beugt er einer Verschmutzung der Schlafsack-Innenseite vor und verhindert so, dass der Schlafsack zu oft gewaschen werden muss. Darüber hinaus ist ein Hüttenschlafsack aus hygienischen Gründen in zahlreichen Alpenvereinshütten und Jugendherbergen vorgeschrieben. So hat man immer ein frisches Bett. Ein Hüttenschlafsack alleine schützt jedoch nicht ausreichend vor niedrigen Temperaturen.


Füllmaterial


Daune

Da Daunen ein reines Naturmaterial sind, zeichnen sie sich durch ein sehr angenehmes Schlafklima aus: Daunen nehmen die Körperfeuchtigkeit direkt auf und geben Sie nicht - wie etwa andere Materialien - nach außen ab. Außerdem sind Daunenschlafsäcke sehr langlebig und strapazierfähig. Sie vereinen geringe Packmaße mit geringem Gewicht. Diese Vorteile schlagen sich jedoch auch im Preis nieder: Daunen-Schlafsäcke sind in der Regel teurer als vergleichbare Modelle aus Kunstfasern. Um die positiven Eigenschaften zu erhalten, muss der Daunenschlafsack außerdem regelmäßig gelüftet und getrocknet werden. Sonst kann es gerade beim Einsatz in längeren Feuchtperioden zu Klumpenbildung bei den Daunen kommen. Die Folge: Nasse Daunen haben nur noch ein Drittel der ursprünglichen Isolationswirkung. Zu beachten ist auch, dass Daunen eine längere Trocknungzeit als Kunstfasern haben.


Kunstfaser

Kunstfaserschlafsäcke werden aus Polyester hergestellt. Die Vorteile der Kunstfaser sind vielfältig: Kunstfaserschlafsäcke sind pflegeleichter und benötigen selbst bei hoher Luftfeuchtigkeit keine Lüftung, um funktionsfähig zu bleiben. Zudem sind Kunstfaserschlafsäcke meist günstiger. Wichtiges Kriterium für die Beurteilung der Qualität des Schlafsackes ist die Behandlung der Kunstfaser: Kunstfasern werden stets mit Silikon versiegelt, um ein Brechen oder Verklumpen des Materials zu verhindern. Je hochwertiger dies geschieht, desto robuster ist auch das Produkt. Andererseits muss man bei Kunstfasern Abstriche hinsichtlich Packvolumen, Gewicht und Schlafklima in Kauf nehmen. Bei der Wahl des Materials ist also stets ein Kompromiss gefragt. Bei Einsatz in extremen Wetterbedingungen, wie etwa bei hoher Luftfeuchtigkeit oder an Wintertagen, hat ein Kunstfaserschlafsack jedoch einen klaren Vorteil. Für eine gute Wärmeleistung sollte der Kunstfaserschlafsack aus mehreren Lagen bestehen. Auch bei Kunstfaserschlafsäcken wird das Füllvolumen in "ciun" angegeben. Qualitativ hochwertige Kunstfaserschlafsäcke zeichnen sich durch einen ähnlichen cuin-Wert wie Daunenschlafsäcke aus. Auch hier gilt: Ab 550 ciun erhält man eine gute Isolierfähigkeit.


Temperatur

Die Leistungsangaben von Schlafsäcken beruhen auf einer 2005 eingeführten, einheitlichen EU-Norm. Bei den Angaben bzgl. des Temperaturbereichs gibt es seitdem drei unterschiedliche Werte. Jedoch ist zu beachten, dass jede Person ein individuell unterschiedliches Temperaturempfinden hat. Diese Informationen sind also lediglich als Richtwerte zu sehen.

Bei Daunenschlafsäcken werden standardmäßig mehrere Leistungsangaben gemacht:
<ul>

<li> Komfortbereich T comf: Dieser Wert beruht auf dem Temperaturempfinden einer "Norm-Frau" (25 Jahre, 60 kg, 1,60 m).
<li> Grenzbereich T lim: Dieser Wert beruht auf dem Temperaturempfinden eines "Norm-Manns" (25 Jahre, 70 kg, 1,73 m).
<li>Extrembereich T ext: Dieser Wert wird für eine "Norm-Frau" (25 Jahre, 60 kg, 1,60 m) unter starker Kältebelastung berechnet. Da es bei diesem Wert darum geht, eine bevorstehende Unterkühlung zu verhindern, sollte er nicht zur Kaufentscheidung herangezogen werden.

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